Ein paar Gedanken vom Team zur Fusion figo & finreach

figo…wann habe ich davon das erste Mal gehört? Von André direkt als er seinen Status von einem Freelance-Berater und Business Angel in eine neue Company-Position bei den Sozialen Netzwerken änderte. Ach, halt eine weitere Banking-App à la Outbank war meine erste und eher skeptische Reaktion und ich fragte mich, was er daran so spannend findet. Aber anders als Outbank hatte figo dann ein für mich sensationelles Feature: Push-Nachrichten wenn sich etwas auf dem Konto tat, also Zahlungseingänge und Ausgänge. Genau darauf wartete ich schon seit dem ich Banking-Apps nutzte. Heute fast ein Standard in den Banking-Apps, damals (und das ist jetzt gerade mal 7 Jahre her) glich es einer Revolution. Push-Nachrichten waren in anderen Apps längst üblich, aber unsere lieben Banken, auch die innovativen Direktbanken, hinkten dabei einmal mehr hinter der Lebenswirklichkeit der Kunden hinterher.
Sogar ganz im Gegenteil … Ich erinnere mich an ein damaliges Mittagessen mit einem befreundeten Banker. Er zeigte seine große Abneigung gegen figo und personifiziert gegen André als den “Fintech-Teufel” im übertragenen Sinne. Er hatte zwei Gründe für seinen Ärger:

  1. André mit seiner bösen, bösen App rief zum Verstoß gegen die guten und richtigen Banking-AGBs auf. Der Kunde darf unter keinen Umständen noch weitere Incentives haben die Bankeninfrastruktur bei Dritten einzusetzen oder politisch gesagt: Der Kunde darf unter keinen Umständen seine Onlinebanking-Daten auf nicht-Bankseiten eingeben. Hat dieser Banker schon vorher massiv gegen die aus seiner Sicht unverschämten Gründer der Sofortüberweisung Lobbyarbeit gemacht, war nun auch André in seinem Visier.

2. Der zweite Grund für seine Aufregung war die massive Kundennutzung der HBCI/FinTS-Schnittstelle durch figo. Die häufige Abfrage der API führte aufgrund der Umlage des Rechenzentrums an die Banken zu enormen Kosten für ebenjene. Die API war nicht so aufwendig, aber irgendjemand hatte einmal in grauer Vorzeit ein Preismodell pro Abfrage festgelegt und dabei konnte kein Mensch an Erfolge wie figo & Co antizipieren. Statt einer Änderung der B2B-Bankenpreise überlegte der Banker sogar ernsthaft ein Endkunden-Gebührenmodell einzuführen welches kostenfrei nur x-Abfragen pro Kunde und Monat je Konto erlaubte und dann den Rest bepreiste: Die Kunden würden dann schon feststellen welche Kosten die “bösen” figos, Soforts und Co. für die Infrastruktur der “armen” Bank generierten.


Dieses eine Mittagessen war einer der Wake-Up-Momente für mich, wie groß die Chance für FinTechs sein muß und wie sehr die etablierten Anbieter in ihrem Mindset verkrustet denken, statt aus der Sicht ihrer Kunden. Ich war entsetzt und konnte die Gedankenwelt und den damals längst verlorenen Kampf nicht fassen. Millionenfach hatten die Kunden mit den Füßen abgestimmt: Die Eingabe der Bankingzugänge bei Drittanwendungen wie Sofortüberweisung, Steuer-, Buchhaltungsprogrammen aber auch Services wie Aboalarm war Gang und Gäbe. Ein (mittlerweile entschiedenes) Kartellverfahren über die Rechtmäßigkeit dieser Bank-AGB-Klauseln war anhängig und das, was heute als PSD2 bekannt ist, geisterte schon durch die Flure in Brüssel. Gleichzeitig wünschten sich die Kunden, sehr offensichtlich, die Push-Nachrichten, wenn die Nutzung von figo an der FinTS API schon “merkbar” ist. Ich konnte nicht glauben, daß der Banker vorwiegend Giftpfeile gegen André und figo schießt, statt zu überlegen, wie man seinem Kunden die so offensichtlichen Bedürfnisse selbst direkt erfüllen kann.

Kurze Zeit später war ich einer der Betatester der komplett neuen figo-App, bevor sie offiziell in den App-Store kam. Die App hob sich in so vielen Dingen extrem erfrischend von dem was damals Banken ihren Kunden als App “zumuteten” ab und zeigte damals schon den Weg, den sowohl später die Challenger-Banken wie N26, Revolut und Co., als auch etablierte Banken, die z.B. die Deutsche Bank mit ihrer preisgekrönten neuen Banking-App konsequent weiter gingen.

Der figo Pivot

Danach kam der große GAU, der zum B2B Pivot von figo führte. Apple nahm die App einen oder zwei Tage nach dem finalen Launch aus dem App-Store, weil das figo-Team (wegen zu vieler Tester wie mir) gegen die Apfel-AGBs verstoßen hatte. Tools, die solche größeren Feldtests von Apps ermöglichten, bot Apple damals auch noch nicht an. figo hatte nun die Wahl:

Ein Jahr warten und dann die App neu anbieten, sich umbenennen oder ein Pivot von einem B2C in ein B2B Geschäftsmodell. André und das figo-Team entschieden sich zu Letzterem.

  1. Wie auch im B2C Bereich vorher, wies André mit dem figo-Team Wege, die von vielen anderen zum Teil auch einfach kopiert wurde.
    Mit dem Bankathon hat das Team erstmals Hackathons im Banking in Deutschland salonfähig gemacht. Viele Vertreter der etablierten Banken und Sparkassen haben durch den Bankathon erstmals überhaupt von Hackathons gehört, was in anderen Industrien und Ländern längst üblich war. Es folgten eine Vielzahl von Kopien durch einzelne Banken und Bankengruppen. Anders als die Bankathon-Reihe sind die vielen Kopien längst wieder vergessen. Während André und figo von vorneherein eine Offenheit und eine Vielzahl von APIs von verschiedenen API-Partnern und somit Mehrwerte propagierten, verloren Hackathons einzelner Banken, mit nur einer einzigen Banking-API schnell das Interesse, sowohl von den Entwicklern, als auch den Besuchern.

2. André ist bis heute personifiziert der Vordenker der Möglichkeiten von API-Banking und PSD2. Diese Themen sind heute selbst auf Vorstandsebene der großen Banken angekommen. Eine kleine Anekdote dazu: 2015, als ich noch bei Finleap tätig war, arbeitete ich mit Seniorbankern als Berater an einem Projekt namens “Sonne”. Sonne war das, was später als Solarisbank bekannt werden sollte. Als ich in einem Meeting einem der Banker erklärte, daß unsere Vision “API-Banking” sei, kam aus dessen Mund die ungläubige Frage: “Was ist API-Banking? Ich habe von so einem Produkt noch nie etwas gehört. Was ist API?”. API-Banking ist heute ein stehender Begriff. Jede Bank/Bankengruppe hat mittlerweile eine API-Strategie. Selbst die, rund um PSD1 von der deutschen Kreditwirtschaft initiierte, Berlingroup, die das (gescheiterte) Ziel hatte aus der Girocard ein europäisches Debit-Scheme zu etablieren, wurde dafür aus der Mottenkiste geholt. Sie ist jetzt zuständig für die Etablierung einer PSD2/API-Strategie der europäischen Banken.

Ein paar Gedanken vom Team zur Fusion figo & finreach

3. figo, insbesondere André als Person, zeigte als eines der ersten FinTechs einen neuen Weg: Kooperation zwischen Bank und Fintech zum gegenseitigen Nutzen. Was heute in vielfacher Form von FinTechs und Banken praktiziert wird, wie man in unserer Infografik von Payment & Banking sieht, war damals fast eine Revolution. John Cryan, damals CEO der Deutschen Bank sprach von FinTech und speziell figo auf Events und Pressekonferenzen. Die Deutsche Bank war die erste Bank, die mit figo im Hintergrund, dem Kunden eine wahre Multibanking-Ansicht in ihrer App ermöglichte. Nicht nur, daß eine Bank damit die Multibanking-Lebenswirklichkeit der Kunden akzeptierte, sie ging den Schritt als großer Corporate in Partnerschaft mit einem FinTech Start-Up. Ein damals komplett neuer Wege der Industrie in Deutschland, da es ein elementar wichtiges Produkt, die Banking-App betraf. Die figo-Kooperation brachte die Bank und ihre Produkte bei der Digitalisierung stark voran und grenzte diese, bis heute, sehr positiv im Wettbewerb ab. Kurios dabei: Die Mehrheit der Wettbewerber der Deutschen Bank investieren bis heute lieber in unbewiesene Early-Stage Fintech-Ideen und nutzten diese oft dann nicht einmal selbst im eigenen Produktportfolio. Gleichzeitig setzen sie für ihre digitale Transformation weiter auf die gängigen großen Technologieberater und IT-Dienstleister, die sie schon immer consultierten – finde den Fehler!

figo und seine Pioneerarbeit

figo sah auch als eines der ersten FinTech/Start-Ups in der Bafin nicht den natürlichen Feind und Fintech-Spielverderber, sondern einen Ansprechpartner in einem Feld, welches im Sinne des Kunden reguliert.

Konsequenterweise war figo dann auch der erste Bafin-zertifizierte PSD2-Anbieter in Deutschland und expandierte kurz danach über das Passporting nach Europa. Die Diskussionen mit der Bafin kosteten mit Sicherheit viel Zeit und Ressourcen, aber auch Business, denn Copy-Cats des figo-Geschäftsmodells wägten ihre Kunden (zum Teil bis heute) weiter in der Mär, dass das Geschäft nicht unter die Regulierung fällt. Vermutlich werden wir sehr bald ähnliche PSD2-Fälle wie bei der PSD1 sehen, als Marktplätze und Onlinehändler böse Briefe von der Bafin erhielten, da ihr Paymentprozess ein regulierungspflichtes Geschäft war und ist.

André ist mit figo oft gegen den Strom geschwommen, hat aber nebenbei den Weg für viele Dinge geebnet, die heute Standard sind. Dabei hat er mit figo nie den leichtesten und für sich persönlich opportunen, schnellen Weg genommen, den man so oft bei Start-Ups sieht. Er hat oft bewusst den komplizierteren Weg beschritten um Themen, Prozesse und Mindset anzuschieben. Nicht alle haben es ihm gedankt oder honoriert aber ohne figo und André wären viele Entwicklungen von Fintech und der Digitalisierung von Banken und Sparkassen in Deutschland anders passiert. Gratulation André zu Deinem Weg in den letzten Jahren, zum Merger mit finreach aus dem Hause Finleap. Wir dürfen gespannt sein wie es hier mit vereinten Kräften weiter geht. Ich hoffe, daß André sich jetzt mehr Zeit für sich selbst und seinen Radsport nimmt und auch für seine Familie, welche die vielen Überstunden und Reisen in den letzten Jahren mitgemacht haben. Die Kombination von figo mit finreach in der Finleap-Familie ist extrem spannend und bietet herausragendes Potential im Banken B2B-Servicebereich.

Was meinen die anderen aus dem Payment & Banking-Team dazu?

Miriam

figo und André waren und sind für mich der Inbegriff von Fintech. Sie waren ihrer Zeit voraus. Durch André wurde mir erst bewusst, was API Banking und später die PSD2 ist und bedeuten kann. Anfang 2014 wollten wir zusammen mit figo eine Art KillerApp für risikoreiche Online Kredite bauen. Dazu wollten wir figo im Rahmen des Kreditantragsprozesses integrieren. Über figo sollte auf das Konto des Antragsstellers zugegriffen werden (natürlich mit aktiver Zustimmung). Die Verträge dazu hatten wir unterschrieben. Leider hat der Kunde damals kalte Füße bekommen und das Projekt ist nicht zustande gekommen. Heute 5 Jahre später ist das mehr oder weniger normal und gesetzlich durch die PSD2 reguliert.
Für finreach ergeben sich hier fantastische Möglichkeiten die PSD2 Potentiale auszuschöpfen. Der Merger passt perfekt.
figo hat eine sehr aussichtsreiche Zukunft vor sich, dennoch wird es ohne André sicher anders werden. Beiden wünsche ich viel Erfolg und Glück. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht.

Nicole

Ich bin noch nicht lange in der Branche, aber schon zu Beginn war mit klar André ist irgendwie ein “großes Tier” oder zumindest sowas wie ein Urgestein der Branche. Im Laufe der Zeit durfte ich zumindest am Rande miterleben wie er arbeitet. Und dieses Arbeiten war und ist vor allem durch Leidenschaft und Ausdauer geprägt. Und dem steten Willen etwas zu verändern, Dinge besser zu machen und mit Sinnhaftigkeit zu füllen.
So natürlich sein Herzensprojekt und Baby der ersten Stunde figo. Die Anfänge auch hier geprägt von der Idee der Innovation und des Umkrempelns.

Wer mit Geschwisterkindern aufgewachsen ist, kennt das Phänomen des Älteren. Demjenigen der für alles kämpfen muss, wenn du Nachkömmlinge es dann viel einfacher haben. Diese Allegorie passt. André hat sich seinen Weg erkämpft, immer ein Ziel vor Auge. Mit hohem Niveau und einem Maßstab. Jedes Fintech mit einer ähnlichen Idee konnte davon nur partizipieren und profitieren.

Und so ist die jetzige Fusion mit finreach nur der nächste logische Schritt um den Weg konsequent weiterzugehen. Dafür hat er ein tolles Team bereitgestellt, die er sicherlich noch lange begleiten wird.
Er selbst vielleicht etwas mehr im Hintergrund um dann nach einem Kampf in die wohlverdiente Regeneration zu gehen. Sei ihm von Herzen gegönnt!

Ein paar Gedanken vom Team zur Fusion figo & finreach

Kilian

Lass mich mal vom Markt her anfangen. Was bedeutet der Merger? Vorallem Kräfte bündeln und den Markt gemeinsam gestalten. Freut mich aus Marktsicht für beide. Persönlich natürlich für Andre, daß sein über lange Zeit aufgebautes Thema in anderem Kontext eine gute Basis hat, sich weiterzuentwickeln. Ein weinendes Auge habe ich dabei, denn warum ist nicht Raum für beide? Aber das ist eine andere Frage…

Viel Zeit und Herzblut ist in figo reingeflossen, viele Kämpfe wurden gekämpft und viele Diskussionen wurden angezettelt – jede Menge anderer Profitieren davon. Das Schicksal des Pioniers. Lorbeeren erntet man oft nur indirekt. Ich hoffe die Zeit wird es bringen. Ich denke es ist André nun gegönnt sein/ihr Thema aus einer anderen Perspektive weiterzuverfolgen. Weniger operativ jedoch nicht weniger gestaltend. Themen entwickeln sich weiter und so ändern sich auch die Rollen und Spieler. Ich denke das ist normal und ich wünsche dem ganzen figo Team alles Gute, sich in dem neuen Setup seinen Platz und jeweilige Rolle zu finden (und dabei immer noch den Banking Sektor nachhaltig zu beeinflussen – nun mit mehr Power)

Zum Schluß etwas persönliches: die Branche wird deinen operativen Impact vermissen, freut sich aber auch auf dich in einer neuen Rolle. Das tun wir als Payment & Banking Team auch, denn irgendwo muss die Energie ja hin und das wird nicht nur Fahrrad und Familie sein, denn das halten beide gar nicht aus – und du auch nicht :-)
Auf gehts in die nächste Runde…

Maik

Eine kleine Anekdote die mir bei figo einfällt. Als sich André und ich 2012 auf der Cebit in Hannover kennenlernten um über finanzblick zu sprechen, trafen wir beide auch Markus Lüdemann. Er hatte die Idee zu einer neuen Banking-App mit dem Namen figo. Markus war damals auf der Suche nach jemanden, der ihm die App baut. Ich war damals für den Bereich New Business bei Buhl Data zuständig und für die Vermarktung der eigenen Banking App finanzblick. André bat mich mit Markus zu sprechen und mir eine Meinung zu dem App-Konzept zu machen. Gesagt getan und ich war, wie auch André, begeistert. Buhl Data hat damals Markus eingeladen, aber wir waren mit finanzblick schon recht weit und sein Konzept passte nicht ins Portfolio. Ein paar Monate früher und figo wäre vielleicht eine Marke von Buhl geworden. Als André dann zunächst als Business Angel einstieg war ich froh und freute mich, daß es mit der App figo weiter ging. Das Design war aus meiner Sicht damals wirklich etwas sehr neues und wegweisend. Umso trauriger war ich, als Apple die App aus dem Store warf bzw. erst gar nicht nach dem vielleicht etwas zu breit angelegten Beta-Test, zulassen wollte. Aus der Not wurde dann eine Tugend und die Idee zur API war geboren. Als Produktmensch war ich Anfangs skeptisch ob das funktionieren wird und zum Glück wurde ich eines Besseren belehrt. Denn was figo damals leistete war technisch gut, aber viel wichtiger war die Pionierarbeit für die gesamte Branche. Wenige haben zu so viel zur Aufklärung beigetragen wie André mit figo. Ich habe André auf vielen Konferenzen reden gehört, lange bevor wir mit Payment & Banking gestartet sind und die Aufklärungsarbeit die geleistet wurde war phänomenal und obwohl sich auch Wettbewerb bildete und davon profitierte, hat figo weiter gemacht und sich nicht beirren lassen. Ich freue mich über diesen neuen Weg und den Zusammenschluss. Vor allem wünsche ich André aber ein paar Tage, Wochen und vielleicht Monate etwas mehr Zeit für Friends & Family.

Rafael

Da wir alle in Anekdoten schwelgen, ist tatsächlich das erste was mir bei figo einfällt die etlichen Kaffee-Meetings die ich mit André “damals” im Sommer in Berlin hatte als er zunächst bei figo als Angel einstieg und bald darauf auch operativ tätig wurde. Ich tat mich immer schwer mit der Idee von figo als Endkonsumenten App weil dies meines Erachtens auch nicht zu André passte. Als er mir dann die Idee von figo als Banking API erzählte, machte es sofort Klick. Das passte wie die Faust aufs Auge, in den Trend (API-fizierung) und vor allem zu André.

Ein paar Gedanken vom Team zur Fusion figo & finreach

Die Entwicklung von figo zeigt allerdings auch, warum neue Ideen es nicht leicht haben in Deutschland – nicht nur im Banking. Die Idee war so neu und im VC-Sprech “unproven” (übersetzbar mit streiche bitte das V von VC weil ich eine Memme und kein Investor bin), dass es vermutlich einfacher gewesen wäre figo als PFM (Personal Finance Management) zu positionieren. André und figo haben den Markt informiert, aufgeklärt und bekehrt insbesondere gegen die absurden Widerstände der traditionellen Player. Erst mit der aufkommenden Diskussion zu PSD2 wurde klar, dass das Thema Banking-API nicht nur sinnvoll sondern vor allem eine Grundvoraussetzung für Innovationen im Banking ist. Die Adaption von API’s wurde mit jedem weiteren Player größer und damit auch die Akzeptanz des Themas – der Erste zu sein kostet immer Kraft.
Gratulation an André, das phantastische figo-Team und auch an das FinReach-Team. Als gemeinsames Unternehmen geht die Pionier-Arbeit rund um Banking im Kontext weiter.
André selbst stellt für FinLeap einen enormen Gewinn dar, ich hoffe allerdings, daß man ihm ein paar Wochen Ruhe gönnt um Kraft bei der Familie und bei vermutlich wieder irrsinnigen Radtouren aufzutanken. Ich bin gespannt was kommt.

Autoren
Jochen Siegert
Jochen Siegert ist StartUp-Unternehmer, gefragter Keynotespeaker & Mentor im FinTech Umfeld. Er hat fast 20 Jahre Erfahrung im Management von Digitalprodukten (PM MasterCard, Leiter Produkt KarstadtQuelleBank, EMEA Strategiedirektor PayPal, GF Bigpoint, Mitgründer & GF Finleap Vorstand der traxpay AG) mehr
Nicole Nitsche
Nicole Nitsche ist studierte Theaterwissenschaftlerin und hat mehrere Jahre als Regieassistentin beim Thalia Theater Hamburg gearbeitet. Danach war Nicole Leiterin der Presse-und Marketingabteilung eines Hamburger Musiklabels. Zu ihren täglichen Aufgaben zählten dort, neben dem Verfassen von Pressetexten, die Umsetzung und... mehr

2 Kommentare

Hermann Stengele
Der Hommage Deiner PuB PartnerInnen gibt es kaum was hinzuzufügen, lieber André. Wir kennen uns gefühlte 30 Jahre oder noch länger. Und die waren nach meiner Wahrnehmung immer von gegenseitigem Respekt geprägt, auch wenn wir aus dem Rollenverständnis heraus zwangsläufig nicht immer gleicher Meinung waren. In der Tat hast Du Bank über Banking neu definiert und der Fintech-Szene Atem eingehaucht. Trotz meines Kurzausflug vom Old School Banker in die Payment Startup-Welt war mir eine aktive Zusammenarbeit vergönnt, was ich sehr bedaure. Ich kann aus meinem Exkurs nicht alles aber vieles nachfühlen und nur leise ahnen was Du alles durchgemacht und mit Dir selbst ausgemacht hast. Das alles ging nur mit (D)einer klaren Vision, viel Leidenschaft, unternehmerischen Mut, einem eng vernetzten und motivierten Team, vertrauten Sparringspartnern, vielen unpopulären Entscheidungen und vor allem den Rückhalt der Familie. Chapeau! Der Exit bestätigt Deinen konsequenten Weg, Zudem bewundere ich die parallele PuB Initiative. für die Du großartige Partner gewonnen hast. Nach einer schöpferischen Auszeit, zu der ich Dich ermuntern will, freue mich auf weitere wertvolle Zukunftsimpulse für Banking, Finance & Payment von Dir. In alter Verbundenheit, Hermann Stengele.
6. März 2019
Total spannend eure Anekdoten zu lesen. Danke für eure Offenheit und natürlich Glückwunsch und viel Erfolg für alle Beteiligten des Mergers.Ich bleibe auch zukünftig ein großer Fan eurer Arbeit bei paymentandbanking und empfehle euch auch in meiner Branche (Energiewirtschaft) immer gerne weiter, wenn es passt.Viele Grüße aus Oldenburg Bastian
6. März 2019

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